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GETRÄNKE-EINZELHANDEL

Aktuelle Nachrichten aus der Brauindustrie
  • Die Badische Winzerkeller eG bereitet vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen Entwicklung in der deutschen Weinbranche und der daraus resultierenden angespannten wirtschaftlichen Situation eine umfassende Neuausrichtung des Unternehmens vor, wie es heißt. Ziel des Restrukturierungsprogramms sei es, die Wettbewerbsfähigkeit des Winzerkellers nachhaltig zu stärken, die wirtschaftliche Stabilität zu festigen und die Zukunftsfähigkeit der genossenschaftlichen Erzeugergemeinschaft langfristig zu sichern.
  • Die in Eigenverwaltung befindliche Privatbrauerei Eichbaum wird den Geschäftsbetrieb einstellen müssen. Darüber hatten die Verantwortlichen in der letzten Woche den Gläubigerausschuss informiert. Vorausgegangen war in den vergangenen Monaten eine umfassende Prüfung verschiedener Sanierungs- und Fortführungslösungen, die sich letztlich aber als nicht umsetzbar erwiesen, wie die Brauerei mitteilt.
  • Die Krombacher Brauerei und die Iserlohn Roosters haben sich vorzeitig auf eine Verlängerung der bereits seit 2013 bestehenden Kooperation verständigt. Mit der frühzeitigen Einigung bekräftigen beide Seiten ihr Vertrauen in die Zusammenarbeit, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist und sowohl sportlich als auch regional fest verankert bleibe, wie es heißt.
  • Der Senat der Hochschule Geisenheim hat am 14. Juli Prof. Dr. Katrin Kahlen für die Amtszeit von drei Jahren einstimmig zur neuen Vizepräsidentin Forschung gewählt. Sie wird das Amt zum 1. Oktober antreten und folgt auf Prof. Dr. Annette Reineke, die das Ressort Forschung seit 2017 verantwortet.
  • Nach seiner Premiere wird der Deutsche PIWI-Weinpreis in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Der von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und PIWI Deutschland e.V. initiierte Wettbewerb will damit ein deutliches Zeichen für die Zukunft des nachhaltigen Weinbaus und die wachsende Bedeutung pilzwiderstands-fähiger Rebsorten (PIWIs) setzen. Anmeldungen sind bis zum 15. September möglich.
  • Die Valensina Gruppe blickt nach eigenen Angaben auf eine bewegte erste Jahreshälfte 2026 zurück. Der Markt bleibe durch Konsumzurückhaltung angespannt, vor allem im Fruchtsaftbereich. Verbraucherinnen und Verbraucher griffen zunehmend zu anderen Getränkekategorien, und Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Verpackungen und Hilfsstoffen belasten die gesamte Branche, so das Unternehmen. Gleichzeitig zeigten die Marken der Unternehmensgruppe, dass klare Positionierung, Qualität und Innovationen auch in herausfordernden Zeiten Wirkung entfalten.
  • Über die positive Resonanz anlässlich des aktuell durchgeführten Seminars zum Thema „Spirituosen- und Lebensmittel-Kennzeichnungsrecht, Nachhaltigkeit, Verpackungsrecht und Qualitätssicherung“ freuen sich die Organisatoren und Referenten:innen im Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI). Die Veranstaltung fand am 14. und 15. Juli in Bonn statt und bot den Teilnehmern:innen einen fundierten Einblick in die aktuellsten Entwicklungen und politischen Herausforderungen der Branche.
  • Die Experten-Jury der Internationalen Qualitätsprüfung für Biere der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) trifft sich einmal jährlich zum Ausrichtungsseminar, das dieses Jahr in Weihenstephan stattfand. Es stellt sicher, dass höchste Prüfstandards angewendet werden und die DLG-Qualitätsprüfung damit zu den anspruchsvollsten und objektivsten Bier-Wettbewerben zählt. Die Expertinnen und Experten der DLG kommen von den beiden führenden Instituten für Brauereiwesen: der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) und dem Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität (BLQ).
  • Trotz eines rückläufigen Marktumfelds hat Semper idem Underberg das Geschäftsjahr 2025/26 (1. April bis 31. März) erfolgreich abgeschlossen, wie es heißt. Während der deutsche Spirituosenmarkt im gleichen Zeitraum beim Umsatz um 3,7 Prozent nachgegeben habe (Quelle: NielsenIQ), habe das Familienunternehmen seine Konzernerlöse um 1,6 Prozent auf 136,9 Mio. Euro (Vorjahr: 134,8 Mio. Euro) gesteigert.
  • Beim Coca-Cola Real Talk am 7. Juli in Berlin diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungschancen in Deutschland. Coca-Cola brachte dabei als Unternehmen, das seit fast 100 Jahren hier produziert, investiert und Beschäftigung schafft, seine Perspektiven ein und erörterte gemeinsam mit der Politik, wie vorhandene Potenziale künftig noch besser genutzt werden können.
  • Elf Biere, die Maßstäbe setzen: Im Rahmen ihrer Internationalen Qualitätsprüfung für Biere und Biermischgetränke hat die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) auch 2026 besondere Spitzenprodukte mit einer Sonderauszeichnung geehrt. Die prämierten Sorten stehen exemplarisch für sensorische Exzellenz und die Innovationskraft der Braubranche.
  • Die GEVA lud zur Jahrestagung ins Münsterland und rund 200 Gäste folgten der Einladung nach Schloss Velen. Durch die konsequente Fokussierung auf das Kerngeschäft Zentralregulierung habe die GEVA auf ihrer 55. Jahrestagung Ende Juni im Münsterland ein positives Ergebnis vermelden und somit den Markttendenzen entgegenwirken können. Darüber hinaus stimmten die Gesellschafter einer Reihe wichtiger struktureller Veränderungen zu.
  • Am 1. Oktober trifft sich die Behälterglasbranche im Börsensaal Hamburg. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreicher Kongresstag mit Impulsen von Key-Speaker Peer Steinbrück, Einblicken in neue Technologien zur Glasherstellung, aufschlussreichen Praxis-Insights und aktuellen Verbrauchertrends.
  • Die Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, hat ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 erfolgreich fortgesetzt, wie es heißt. Trotz eines unverändert schwierigen Marktumfeldes habe das Familienunternehmen seinen Gesamtausstoß um 1,3 Prozent auf 1,8 Mio. hl steigern können.
  • Der Verband Deutscher Weinexporteure e.V. (VDW) hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung und des anschließenden Exportforums aktuelle Herausforderungen und Chancen für den internationalen Weinhandel diskutiert. Im Mittelpunkt stand die dringend notwendige Vereinfachung des grenzüberschreitenden Direktvertriebs von Wein innerhalb der EU. Vertreter:innen des europäischen Berufsstands und der Europäischen Kommission erörterten dabei konkrete Ansätze für einen europäischen Verbrauchsteuer-One-Stop-Shop.
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